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Wie in meinem Artikel „ BPA Gift in Dosen“  beschrieben kann die Massenchemikalie BPA Euren Kinderwunsch beeinträchtigen. Leider befindet sich BPA in vielen Artikeln des Alltags. Doch hast Du selbst einiges in der Hand, um BPA zu reduzieren. Ich möchte Dir hierfür die ersten wichtigen Schritte mitgeben, damit sich Eure Fruchtbarkeit erholen kann.

Kleiner Tipp im Vorfeld:

Suche dir 1-2 Tipps raus und setze diese erstmal um. Fange damit an, was Dir am leichtesten fällt. Erst, wenn das als Routine in Deinen oder Euren Alltag übergegangen ist, starte damit einen weiteren Tipp umzusetzen.

Hier kommen meine drei Top-Tipps zur Reduzierung von BPA im Alltag:

  • Gläser statt Dosen: Mittlerweile gibt es viele Konserven, die auch in Gläsern erhältlich sind. Ob Tomaten, Kichererbsen oder Sauerkraut – all das empfehle ich Dir in Gläser statt in Dosen zu kaufen. Denn für die Beschichtung der Dosen wird sehr häufig BPA verwendet, das dann in das Lebensmittel übergeht. So sind Konserven aus Dosen mit eine der stärksten BPA-Quellen im Alltag.
    Ich selbst bin erstaunt, was es mittlerweile alles im Glas gibt, auch wenn die ein oder andere Lieblingskonserve von mir (wie z.B. Linsen oder Bohnen) nicht überall erhältlich ist. Ich kaufe sie einfach in den ausgesuchten Läden in großen Mengen, denn schließlich sind die Gläser lange haltbar.

 

  • Getränke aus Glasflaschen: Verzichte möglichst auf Getränke, Soßen o.ä. aus Plastikflaschen oder Alu-Dosen. Auch dadurch senkst Du deinen „BPA-Konsum“ erheblich. Klar sind Plastikflaschen zum Mitnehmen leichter und gehen nicht so schnell kaputt, doch lohnt es sich eine Alternative zu suchen. Flaschen aus Edelstahl z.B. sind auch sehr leicht und enthalten kein BPA. Auch gibt es Leichtglasflaschen, die zudem einen Stoffmantel haben, so dass sie geschützter sind.

 

  • Weniger Plastikbehälter: Scanne die Plastikbehälter in Alltag. Habt Ihr Vorratsdosen aus Plastik oder hebt Ihr Reste gerne in Plastikdosen auf? Nutzt Ihr Plastikschüsseln, -becher oder –kochbesteck? Es wird sicher nicht alles sofort ersetzbar sein. Starte B. mit den Behältern, in denen die Lebensmittel länger lagern, wie mit  Plastikdosen. Hier versuche möglichst Glas oder Edelstahlbehälter zu nutzen. Wasche die anderen Plastikgegenstände mit der Hand, nicht zu heiß und am besten nicht in der Geschirrspülmaschine. Denn Hitze und auch vermehrtes Spülmittel lösen das BPA stärker aus dem Plastik und machen es so „reaktionsfreudiger“. Manche Plastikgehälter und –gegenstände sind mit dem Hinweis „BPA-frei“ bzw. „BPA free“ versehen. Diese würde ich auf längere Frist dennoch ersetzen, aber wohl als Letztes.
    Ein kleiner Recycle-Tipp: Verwende die leeren Konservengläser für Eure Vorratshaltung.