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Hast Du schon mal versucht, deinen Herzschlag für ein paar Minuten zu stoppen? Oder Deinen Eierstöcken zu sagen, dass am nächsten Sonntag der Eisprung stattfinden soll? Was für blöde Fragen, oder? Auf der anderen Seite kannst Du durchaus entscheiden, Deine Augen zu schließen oder schnell Deinen Arm zu heben, um etwas aufzufangen.

So reagiert alles in und an unserem Körper auf verschiedene Nervenbahnen, die entsprechend die Befehle weitergeben. Die meisten Prozesse in unserem Körper laufen autonom ab – ohne, dass wir diese beeinflussen (können). Sie werden vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Das ist auch gut so. Stell Dir mal vor, wir müssten an alles denken, was der Körper so tagtäglich leistet.

Dieses vegetative oder auch autonome Nervensystem ist eng mit dem Hormonsystem verknüpft. Beide Systeme laufen zwar ohne unsere willentliche Beeinflussung ab, doch reagieren sie stark auf unsere Umwelt, auf das, was wir erleben und wie wir es erleben.

Sind wir ständigen Reizen ausgesetzt, sorgen wir uns dauernd, sehen wir negative Dinge (wie z.B. negative Schwangerschaftstests), wird das im Körper als Stresssignal wahrgenommen. Unser System gerät kurzfristig außer Balance. In diesem Moment laufen auch Atmung und Herzschlag nicht mehr im Einklang.

Das spannende ist, dass nicht unbedingt etwas im Außen passieren muss. Denn allein unsere Gedanken können diese Signale im Körper auslösen. Denken wir beispielsweise an etwas Schönes, kannst Du Glücksmormone im Körper messen. Denken wir an etwas Negatives, schütten wir Stresshormone aus. Das nennt man auch die Macht der Gedanken.

Kommen diese negativen Reize häufig vor, kippt irgendwann unser System und zeigt „Symptome“, wie Hormonstörungen und deren Folgen, Bluthochdruck oder auch Verdauungsprobleme. Denn eigentlich hängt alles zusammen – Körper, Geist und Seele.

Was können wir also tun, wenn wir das vegetative Nervensystem nicht beeinflussen können? Wir haben vielleicht nicht die direkten Auswirkungen in der Hand, aber natürlich können wir dafür sorgen, dass wir uns diesen äußeren Stressreizen nicht zu oft aussetzen. Zudem können wir einiges tun, um einen Ausgleich zu erfahren, also „Glückshormone ins System zu schicken“.

Wenn Du den Natürlich-Schwanger-Test gemacht hast, hast Du für Dich wahrscheinlich herausgefunden, welche Faktoren Deine innere Balance und damit Dein Hormonsystem belasten und wo Du vielleicht schon ganz gut bist, für Ausgleich zu sorgen. Zudem hast Du über meine Tipps schon die Magie des richtigen Atmens kennen gelernt.

Heute habe ich Dir noch dazu die Macht der Gedanken geschildert. So kannst Du auch diese natürlich ausnutzen, um im Alltag schnell für Ausgleich zu sorgen.
Hierfür gibt es tolle Übungen aus dem MentalTraining und der Achtsamkeitslehre. Schau Dir hierfür gerne meinen Blogartikel „Nimm eine Energie-Dusche“ an.