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Affirmationen sind positive Sätze, die wir uns immer und immer wieder vorsagen. Sie können Dir helfen, negative Gedanken zu vertreiben und gleichzeitig sogar ein positives Signal an dein Unterbewusstsein zu schicken. In dem Du gezielt diese positive Gedanken wiederholst und setzt, kannst Du Dich mit der Zeit sogar „umprogrammieren“.

Wichtig ist bei der Formulierung der Affirmation auf folgende Regeln zu achten:
Der positive Satz sollte:

  • immer in der Gegenwart formuliert sein (z.B. „Ich bin immer entspannter“ statt „ich werde bald entspannt sein“)
  • keine Verneinung und keine Modalverben (können, mögen, müssen, sollen) enthalten (Beispiel für Verneigung: „ich bin nicht gestresst“ – besser: „ich bin entspannt“ )
  • keine Aussagen enthalten, die Du im Inneren nicht wirklich glaubst (z.B. „ich bin rundum glücklich“)
  • Dich in die Gegenwart holen oder einen Prozess beschreiben (z.B. „ich bin in der Ruhe“, oder „ich werde Tag für Tag glücklicher“)
  • ein gutes Gefühl in Dir auslösen

Gut ist, wenn die Affirmation zudem einen Bezug zu Deinem Thema hat, das Du mit der Affirmation positiv beeinflussen möchtest. Frage Dich dabei nicht „wovon möchte ich loskommen“, sondern überlege Dir, wie Du Dich stattdessen fühlen möchtest.

Wenn Deine Gedanken immer wieder negativ beim Babythema aufpoppen und Dich quälen wären z.B. gute Affirmationen folgende Sätze:

  • „ich lasse los und vertraue ins Leben und in das, was es für mich bereithält“
  • „ich bin in der Ruhe, atme ein und aus“
  • „ich spüre meinen Atmen und damit das Leben in mir. Mein Körper ist gesund und die Zukunft enthält alle Möglichkeiten für mich. Dafür bin ich dankbar.“

Wähle Dir einen Satz aus, oder eine Kombination daraus und sage ihn Dir täglich mehrmals vor – wenn Du aufstehst, wenn Du unter der Dusche bist oder beim Händewaschen und eben dann, wenn Deine Gedanken wieder Achterbahn fahren.

Lass mich gerne wissen, wie es klappt. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Üben.