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Wie häufig denkst Du daran, wann es endlich klappen wird? Wie oft, quälen Dich Gedanken, die plötzlich auftauchen und Dir unangenehme Fragen stellen: „was, wenn es nie klappt?“, „Warum wird die so schnell schwanger und ich nicht?“ „was, wenn mein Partner irgendwann nicht mehr möchte?“ oder „was, wenn meine Partnerin das alles nicht mehr aushält?“.

Solche Gedanken können Dir das Leben ganz schön schwer machen. Zudem haben Sie keinen „Sinn“ – sie beschleunigen nicht, dass eine Schwangerschaft eintritt, sie helfen Dir nicht, besser mit der Situation klar zu kommen – ganz im Gegenteil.

Und doch tauchen sie einfach auf und es ist so schwer, sie wieder los zu werden. Sie ziehen Dich runter und  Du spürst den Schmerzpunkt, den sie treffen.

Doch das muss nicht so weiter gehen. Du kannst lernen, die Gedanken zu stoppen und bewusst zu lenken. Das wird Dir den Alltag enorm erleichtern und Dir sogar indirekt helfen, positiv auf Deine Situation einzuwirken. Denn die quälenden Gedanken bewirken in Deinem Körper eine Ausschüttung von Stresshormonen. Und Stress ist alles andere als hilfreich beim Kinderwunsch.

Was kannst Du also tun? Aus dem Mentaltraining gibt es einige Übungen, die Dich wieder Herr (oder Frau) Deiner Gedanken werden lassen. Solch eine Fähigkeit ist natürlich auch in anderen Situationen sehr hilfreich. Du kannst gezielt einen Gedankenstopp einlegen. Hierfür ist allerdings die Voraussetzung, dass Du bemerkst, dass Deine Gedanken wieder Achterbahn fahren.

Sobald Du erkennst, was da oben in Deinem Kopf schon wieder los ist, atme ganz tief ein und mit dem Ausatmen sage „Stopp“. Am besten Du sprichst es laut aus, wenn das nicht geht, kannst Du es aber auch denken. Dann wähle bewusst einen anderen, positiven Gedanken.

Das kann z.B. eine Affirmation sein, wie ich sie Dir in meinen Blogbeitrag „Die positive Wirkung von Affirmationen“ vorstelle. Eine andere Möglichkeit ist, dass Du Dich mit etwas Schönem ablenkst und dabei Deine ganzen Sinne einsetzt – z.B. mit einer warmen Tasse Tee, auf deren Wärme und Duft Du Dich konzentrierst.

Das alles erfordert ein bisschen Übung – denn es heißt ja schließlich Mental TRAINING. Doch Du wirst merken, dass Du von Mal zu Mal besser und schneller wirst und sogar diese „negativen“ Gedanken mit der Zeit weniger werden.